SOS MEDITERRANEE erhält UNESCO-Friedenspreis

SOS MEDITERRANEE erhält UNESCO-Friedenspreis

SOS MEDITERRANEE widmet UNESCO Friedenspreis denjenigen Menschen, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft ihr Leben im Mittelmeer verloren haben

 

SOS MEDITERRANEE, die europäische Organisation zur Rettung Schiffbrüchiger im Mittelmeer, erhält gemeinsam mit Lampedusas (Italien) Bürgermeisterin Giuseppina Nicolini den UNESCO-Félix Houphouët-Boigny-Friedenspreis.

SOS MEDITERRANEE widmet diese Auszeichnung denjenigen, die auf der Suche nach Zuflucht in Europa ihr Leben auf See verloren haben.

Der Félix Houphouët-Boigny Preis der UNESCO wurde 1989 ins Leben gerufen und wird jährlich an Persönlichkeiten und öffentliche oder private Institutionen vergeben, die im Sinne der Charta der Vereinten Nationen und der UNESCO-Verfassung einen bedeutenden Beitrag zur Förderung, Sicherung und Bewahrung des Friedens geleistet haben.

Nach der Analyse der globalen Situation, schätzt die Jury des Félix Houphouët-Boigny Friedenspreises die Lage der Flüchtlinge und Migranten als eine der entscheidenden Fragen und Herausforderungen unserer Zeit ein. Dabei vor allem die Situation im Mittelmeer, wo seit 2013 13.000 Männer, Frauen und Kinder bei Schiffbrüchen ihr Leben verloren haben“, erklärt der amtierende Vorsitzende der Jury, Joaquim Chissano, ehemaliger Präsident der Republik Mozambik, im April.

Diese besondere Auszeichnung ist eine große Ehre für alle Einsatzteams von SOS MEDITERRANEE, die unermüdlich über 16 Monate auf See waren, um Leben zu retten. Wir widmen diese Auszeichnung denjenigen, die auf der Suche nach Zuflucht in Europa ihr Leben auf See verloren haben und fordern von allen Staaten, Verantwortung zu übernehmen, damit diese Tragödie ein Ende findet“, sagt Sophie Beau, Mitgründerin von SOS MEDITERRANEE.

 

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